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Wilhelm-Raabe-Schule - Gemeinsam für morgen lernen!

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Letzte Aktualisierung am:

19.07.2015 17:32

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Schulprogramm

der

Wilhelm-Raabe-Schule (Realschule),
Hameln

Inhalt

1. Leitbild
2. Bestandsaufnahme
2.1. Schulische Bildung
2.2. Stärkung der Persönlichkeit
2.3. Einbeziehung der Lebenswirklichkeit
3. Analyse Stärken-Schwäche
3.1. Stärken:
3.2. Schwächen:
4. Ziele und Arbeitsvorhaben
4.1. Maßnahmen im Qualitätsbereich Lernen und Lehren
4.2. Qualitätsbereich Schulkultur
4.2.1. Erziehungsgemeinschaft: Eltern mit „ins Boot“ holen
4.2.2. Identifikation mit der Schule
 

1.    Leitbild

Die Wilhelm–Raabe–Realschule will
durch ganzheitliche Erziehung
ihren Schülerinnen und Schülern
Orientierung in unserer Welt ermöglichen und
sie zu konstruktiver und kritischer Teilhabe
an unserer Gesellschaft befähigen.
 

  Leistungsbereitschaft,
respektvolles Miteinander,
Weltoffenheit und Professionalität
bilden den Orientierungsrahmen
der gemeinsamen Arbeit.

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2.    Bestandsaufnahme

 Die Wilhelm-Raabe-Schule ist eine traditionelle Realschule, die in der Stadt Hameln seit vielen Jahrzehnten das Bild einer Schule des mittleren Bildungswesens entscheidend geprägt hat.

Sie hat ein Umfeld, das sich in den zurück liegenden Jahrzehnten nachhaltig gewandelt hat. Dies betrifft allgemeine gesellschaftliche Veränderungsprozesse. Dies betrifft vor allem aber unsere Schülerinnen und Schüler, ihre Familien, ihre Herkunft, ihre Religion und ihre sozialen Lebensumstände. Die Wilhelm-Raabe-Schule verpflichtet sich, sich dieser Umstände anzunehmen und für die unterschiedlichen Begabungen, Religionen, kulturellen Identitäten einen Raum der Begegnung zu schaffen, in dem jeder die Möglichkeit der Entwicklung hat, die unserem Leitbild entspricht:

Ø  Orientierung in unserer Welt

Ø  konstruktive und kritische Teilhabe an unserer Gesellschaft

Ø  Leistungsbereitschaft

Ø  respektvolles Miteinander

Ø  Weltoffenheit 

Die Wilhelm-Raabe-Schule verfolgt demnach das Ziel einer ganzheitlichen Persönlichkeitsbildung. Dazu gehören nach unserem Verständnis drei Bereiche:

2.1.          Schulische Bildung

Zentraler Baustein des schulischen Geschehens ist die Vermittlung von Kompetenzen, von Kenntnissen und Fähigkeiten in der Form von Unterricht in Klassen, Kursen und Arbeitsgemeinschaften. Inhalte und Verfahren sind dabei im Wesentlichen durch gesetzliche Bestimmungen geregelt.

Der Unterricht orientiert sich an den vorgegebenen Kompetenzen und Kompetenzbereichen. Die jeweiligen Fachkonferenzen präzisieren die curricularen Vorgaben und legen schulinterne Bildungsstandards fest. Sie stellen sicher, dass bzw. in welchem Maße die Zielvorgaben eingehalten werden, indem gemeinsame Lernkontrollen festgelegt und ausgewertet werden. Gemeinsame Aufgabe aller Fachkonferenzen ist es, mit den jeweiligen fachspezifischen Inhalten, Verfahren und Methoden die Schülerinnen und Schüler an selbstständiges und gemeinsames Lernen heranzuführen.

Neben den klassischen Unterrichtsfächern hat die Wilhelm-Raabe-Schule Schwerpunkte im Bereich der Berufsorientierung und im musisch-kulturellen Bereich und im Bereich des sozialen Lernens gewählt. Sie ist darüber hinaus bestrebt, Ansätze zu einer praxisorientierten technischen Ausbildung der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln, obwohl gerade hier der Mangel an entsprechenden Lehrkräften enge Grenzen setzt.

Wahlpflichtkurse und Arbeitsgemeinschaften ergänzen das unterrichtliche Angebot. Dem Profil der Wilhelm-Raabe-Schule entsprechend stellen dabei die Themen „Musik und Theater“, „Informatik“ und „Sport" einen besonderen Schwerpunkt dar. Kurse, die an die Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik angelehnt sind, vertiefen und wiederholen fachspezifische Sachverhalte und unterstützen damit den Einstieg unserer Absolventen in die diversen Zweige des Bildungssystems der Sekundarstufe II.

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2.2.          Stärkung der Persönlichkeit

Eine Persönlichkeit, die bewusst mit ihren Stärken und Schwächen umgeht und die ihr Handeln an reflektierten Wertvorstellungen ausrichtet, ist sowohl das Ziel jeglicher Form von Bildung als auch Voraussetzung sinnvollen, erfolgsorientierten Lernens. Die Wilhelm-Raabe-Schule ist sich der engen Verflechtung von  Persönlichkeitsbildung und schulischem Lernen bewusst und bestrebt, auch auf Handlungsfeldern außerhalb der traditionellen, in Stundentafeln festgeschriebenen Fachbereiche persönlichkeitsbildend zu wirken.

Die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes oder Jugendlichen wird von einer großen Zahl von Einflüssen geprägt. Schule kann nur Teilbereiche dieses Geflechts unterschiedlichster Bedingungsvariablen  erreichen. Sie muss sich dennoch bewusst sein, eine der drei bedeutsamen Sozialisationsinstanzen – Elternhaus – Freunde – Schule – zu sein.

Die Art, wie der Umgang zwischen Lehrenden und Lernenden gestaltet wird, die gegenseitige Beeinflussung von Schülerinnen und Schülern in einer Gruppe oder Klasse trägt sicherlich erheblich dazu bei, Persönlichkeit im Sinne der vorab skizzierten Zielsetzung positiv zu beeinflussen. Das Kollegium der Wilhelm-Raabe-Schule hat gerade aus diesem Grunde 2007 gemeinsam an der Ausbil­dung „LION`S QUEST – Baustein A“ teilgenommen, um durch die Anwendung der darin enthaltenen Verfahren und Prinzipien positiv auf den Prozess des Erwachsen-Werdens einzuwirken. Das Konzept wurde zunächst in den Eingangsklassen umgesetzt. Ab Februar 2010 soll in allen Klassen mit den bis dahin vorliegenden angepassten Materialien gearbeitet werden.

Die Wilhelm-Raabe-Schule blickt auf eine sehr erfolgreiche Tradition als „Musikschule“ zurück. Dieser Ansatz, der sich in der Realität so darstellt, dass pro Jahrgang eine besondere Musikklasse gebildet wird, in der den Schülerinnen und Schülern zum einen durchgängig Musikunterricht erteilt wird, die andererseits aber auch in ein schlüssiges Konzept von Chor- und Orchesterarbeit eingebettet ist, hat über Jahrzehnte hinweg das Bild der Wilhelm-Raabe-Schule geprägt. Wir verfolgen diesen Ansatz weiter, denn die lernfördernden und persönlichkeitsbildenden Auswirkungen der Beschäftigung mit Musik sind heute durch wissenschaftliche Forschungen belegt.

Für unsere Schule bedeutet dies, den Ansatz einer Schule mit verstärktem Musikunterricht beizubehalten und zu entwickeln. Weitere Ziele sind dabei, der Musik, dem Theater und der Literatur in Unterricht, Wahlkursen und Arbeitsgemeinschaften einen festen Standort zu bieten. Nicht nur die Beschäftigung mit der Kultur, sondern die Gestaltung von Kultur in ihren vielfältigen Formen – Konzerte, Aufführungen – werden durch gemeinsames Handeln von Lehrkräften, Eltern- und Schülerschaft angestrebt.

Wir bekennen uns in gleichem Maße zu der Bedeutung des Sportes zur Herausbildung positiver Persönlichkeitsmomente bei Jugendlichen. Die Wilhelm-Raabe-Schule verfügt über ein unzureichendes Angebot an Sportstätten. Sie geht mit diesem Mangel kreativ um und hat durch Kooperationspartner (Life-Sports, Sport-Box, Ruderverein) die Möglichkeit, Sportunterricht attraktiv zu gestalten.

Schließlich bildet die Schulung der sozialen Kompetenz eine weitere Säule unseres Anspruchs, die Persönlichkeitsentwicklung unserer Schülerinnen und Schüler zu fördern. Als herausragender Bausteine ist hier zum einen die schon traditionelle „Senioren-Arbeitsgemeinschaft“ zu nennen, in der über die Jahrgänge 7-10 hinweg Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten wird, unter Anleitung den Umgang mit und die Betreuung von älteren Menschen kennenzulernen, zu trainieren und über einen längeren Zeitraum durchzuhalten. Zum anderen bilden zwei geschulte Lehrkräfte in einer Arbeitsgemeinschaft „Konfliktschlichtung“ interessierte und geeignete Schülerinnen und Schüler zu „Konfliktlotsen“ aus, die Konflikte zwischen Schülern selbstständig erkennen, auffangen, schlichten und ggf. lösen.

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2.3.          Einbeziehung der Lebenswirklichkeit

Einbeziehung der Lebenswirklichkeit und der Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler sind Vorgehensweisen, um Eigeninitiative, Eigentätigkeit und Eigenverantwortung anzuregen und zu fördern.

Die Wilhelm-Raabe-Schule muss, wenn sie den Erziehungs- und Bildungsauftrag ernst nimmt, Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zum Erwerb von Qualifikationen geben, die helfen gegenwärtige und zukünftige Lebenssituationen zu bewältigen.

Im Leitbild der Wilhelm-Raabe-Schule beanspruchen wir, unseren Schülerinnen und Schülern Orientierung in unserer Welt zu vermitteln und sie zur Teilhabe an unserer Gesellschaft zu befähigen. Dies setzt voraus, dass Schule die Realität dieser Welt und dieser Gesellschaft konkret und praktisch handelnd in den Unterricht integriert und in dem dieser nicht nur ein künstlicher Schonraum ist, in dem die meisten Lernsituationen ihren fiktiven „als-ob“ –Charakter nicht verleugnen können.

In diesem Sinne sind die Kooperationen mit den verschiedensten Firmen und öffentlichen Einrichtungen der Stadt und der Region zu nennen. Durch Informationsveranstaltungen und Fachleute, die personell und sächlich unseren Unterricht unterstützen, durch Bewerbertraining, durch Gelegenheiten zur Betriebserkundung und vor allem durch Praktikumsplätze eröffnen sie für Schülerinnen und Schüler Wege in das Berufsleben und erleichtern die notwendige Berufsorientierung.

Andere Formen der Zusammenarbeit haben weniger den Einstieg in das konkrete Berufsleben als vielmehr die Förderung von Fertigkeiten und Fähigkeiten im Auge, die oftmals im Schulalltag zu kurz kommen. Dazu gehören z.B. der Bereich „Sport“ – hier gibt es Kooperationen mit Sportvereinen und Fitness-Studios – , der musische Bereich – hier arbeitet die Wilhelm–Raabe–Schule mit der Musikschule, dem Theater und dem Museum zusammen – und der soziale Bereich, in dem unter der Obhut der örtlichen „Paritäten“ Schülerinnen und Schüler seit Jahren aktiv in der Seniorenbetreuung mitarbeiten und dabei wichtige soziale Arbeit nach außen leisten und zugleich wichtige soziale Erfahrungen für sich selbst machen. Dieser seit Jahrzehnten bewährte Ansatz wird seit 2008 durch eine Kooperation mit dem Kindergarten der Augustinus-Gemeinde ergänzt.

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3.    Analyse Stärken-Schwächen

(nur für interne Zwecke der Schule)

4.    Ziele und Arbeitsvorhaben

Ziel

Die Motivation zu lernen, die Leistungsbereitschaft  und das Arbeitsverhalten der Schülerinnen und Schüler sollen gestärkt werden.

 

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4.1.       Maßnahmen im Qualitätsbereich Lernen und Lehren

Maßnahme 1: Methodenkompetenz

Entwicklung von Methodenkompetenz auf unterrichtlicher Ebene bei Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schülern und Entwicklung eines einheitlichen Methodenverständnisses, unterschieden nach

·         Sozialformen (Einzelarbeit, Partnerarbeit, Gruppenarbeit)

·         Methodenkompetenz der Lehrenden

·         Methodenkompetenz der Lernenden

Woran messen wir den Erfolg?
Unser Ziel ist erreicht, wenn eine Steigerung von Umfang und Qualität der Mitarbeit sowie eine Verbesserung bei den Ergebnissen der schriftlichen und mündlichen Lernkontrollen beobachtbar ist.

Schritte zur Umsetzung:

1.       Fortbildung zur Steigerung der Methodenkompetenz für das gesamte Kollegium mit dem Ziel, dass am Ende der Fortbildung für die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch eine Unterrichtseinheit mit den Erkenntnissen der Fortbildung kollegial erarbeitet worden ist.
V(erantwortlich): Schulleitung/Schulvorstand; Arbeitsgruppe
Termin: August 2010 – Präsenztage am Ende der Sommerferien (Montag – Mittwoch)

2.       Erarbeitung einer (weiteren) Unterrichtseinheit auf der Grundlage der Fortbildung für jedes Fach.
V.: Fachdienstbesprechungen

3.       Gegenseitige Hospitationen zwischen Lehrkräften der 5. Klassen in Grundschulen und Lehrkräften der 4. Klassen bei uns.

V: zukünftige Klassenleitungen 5
Termin: Juni 2010

4.       Auf einer Dienstbesprechung wird eine AG gebildet, die das bestehende Methodenkonzept überarbeitet und konzentriert auf Fach übergreifende Methoden, die zu einem festen Bestandteil des Unterrichts werden sollen.
V.: Schulleitung
Termin: Dienstbesprechung am 12.01.2010

5.       Der Vorschlag für ein überarbeitetes  Methodenkonzept wird auf einer Dienstbesprechung diskutiert und eine Fortbildung zu einzelnen Elementen des Methodenkonzepts vereinbart.
V.: Schulleitung / Arbeitsgemeinschaft
Termin: Dienstbesprechung am 13.04.2010

 

Maßnahme 2: Förderkonzept

Mit Hilfe geeigneter Maßnahmen sollen Schülerinnen und Schüler vorhandene Defizite im Lern- und Arbeitsverhalten sowie in den Kompetenzbereichen der einzelnen Fächer aufarbeiten.

Woran messen wir den Erfolg?
Unser Ziel ist erreicht, wenn eine Steigerung von Umfang und Qualität der Mitarbeit sowie eine Verbesserung bei den Ergebnissen der schriftlichen und mündlichen Lernkontrollen beobachtbar ist.

 

Konzept:

Es werden im Anschluss an die tägliche Unterrichtszeit durch Tutoren betreute Förderstunden angeboten. In diesen Stunden besteht die Möglichkeit der gemeinsamen Bearbeitung von Hausaufgaben.

In der Zusammenarbeit mit anderen ergeben sich Möglichkeiten zur Aufarbeitung von fachlichen und arbeitstechnischen Defiziten.

Im Rahmen dieser Maßnahme wird allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit geboten, bei der Vermittlung von Lerninhalten an Mitschüler ihre soziale Kompetenz zu steigern.

Die Maßnahme soll an drei Wochentagen stattfinden.

Die Maßnahme zielt auf Schülerinnen und Schüler der fünften und sechsten Klassen. Es ist zu prüfen, ob eine Ausweitung auf den siebten Jahrgang stattfinden kann.

Zugleich soll den eingesetzten Tutoren aus den Jahrgängen 9 und 10 die Gelegenheit geboten werden, im Rahmen dieser Maßnahme ihre eigenen sozialen und fachlichen Kompetenzen zu verbessern.

Schritte zur Umsetzung:

1.       Erläuterung des Konzepts bei den infrage kommenden Tutoren.
V(erantwortlich): Klassenleitungen des neunten Jahrgangs

2.       Bewerbung der Tutoren.
V.: Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs

3.       Auswahl der Tutoren. Zwei Tutoren pro Kurs.
V.: Klassenleitungen des neunten Jahrgangs

4.       Erstellung eines Organisationsplans durch die Schulleitung. Einweisung in Rechte und Pflichten eines Tutors. Vorstellung der Räumlichkeiten und der Sachmittel.
V.: Schulleitung und Tutorenbetreuer.

5.       Zeitgleich mit 1. Information der zu fördernden Jahrgänge und deren Eltern.
V.: Klassenleitungen 5. und 6. – ggf. auch 7. –
V.: Schulleitung, Rundschreiben

6.       schriftliche Anmeldung der Schülerinnen und Schüler
V.: Eltern

7.       Durchführung der Maßnahme
V.: Tutoren, Tutorenbetreuung

8.       Bereitstellung sach- und altersbezogenen Übungs- und Arbeitsmaterials aus den einzelnen Fachbereichen.
V(erantwortlich): Schulleitung und Fachbereichsleiter/innen
Termin: Vorlagen bis 20.04.2010

Das Tutorenprogramm ist eine laufende Maßnahme, die durch Schulleitung und beteiligte Lehrerinnen und Lehrer ständig begleitet und fortentwickelt wird.

 

Erweiterung des Förderkonzepts:
Ebenfalls angestrebt wird eine vertiefende Qualifizierung leistungsstärkerer Schülerinnen und Schüler der oberen Jahrgänge mit dem Ziel, dass sich eine größere Anzahl von Schülerinnen und Schülern erfolgreich im Sekundarbereich II behaupten kann.

Schritte zur Umsetzung:

1.       Profilbildung in den WPKs der Jahrgänge 8-10 entsprechend dem aktuellen Erlass mit dem Schwerpunkt auf Maßnahmen, die dem o.a. Ziel besonders dienlich sind.

 (Nähere Angaben enthält das bisherige Förderkonzept.)

 

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4.2.          Qualitätsbereich Schulkultur

 

4.2.1.   Erziehungsgemeinschaft: Eltern mit „ins Boot“ holen

 Ziel

Eltern und Lehrer leisten gemeinsame Erziehungsarbeit. Dafür wollen wir möglichst alle Eltern gewinnen, sich für die schulischen Belange ihrer Kinder zu interessieren und diese zu unterstützen.

Darunter verstehen wir, den Lernerfolg, die Arbeitshaltung, das Sozialverhalten und die Identifizierung mit der Schule zu verstärken.

Woran messen wir den Erfolg?

Stärkere Beteiligung der Eltern an den Elternabenden
Wahrnehmung von Terminen bei Elternsprechtagen durch die Eltern

 

Maßnahme 1: Herstellung der Kommunikation mit Eltern

Schritte zur Umsetzung:

1.       Ein Arbeitskreis unter Leitung von Herrn Wiechmann zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Elternhaus und Schule wird gebildet. Bei der Zusammensetzung des Arbeitskreises wird darauf geachtet, dass verschiedene Sprachen vertreten sind.
V.: Schulleitung / SV

2.       Der AK formuliert Briefe, in denen er die Eltern unserer Schüler mit Migrationshintergrund dazu einlädt, sich an der Elternarbeit in der Wilhelm–Raabe–Schule zu beteiligen und ihnen vor Augen führt, wie wichtig und erwünscht ihre Mitarbeit ist.
Termin: Schulvorstand am 01.12.2009

 

Maßnahme 2: Anregung der ehrenamtlichen Mitarbeit

Schritte zur Umsetzung:

1.       Erstellung eines Elternbriefes, in dem die Eltern zur Mitarbeit an konkreten Projekten oder Aufgaben an der Wilhelm–Raabe–Schule eingeladen werden. Mögliche Betätigungsfelder:

a.       Schülerbücherei (V.: Schüler)

b.      Computerraum

c.       Hausaufgabenbetreuung (V.: Tutoren)

d.      Diverse AGs im Rahmen von Kooperation und Honorarverträgen
V.: Wiechmann

2.       Vorstellung des Konzeptes auf Elternabenden.
V.: Klassenleitungen
Termin: im Verlauf des 2. Halbjahrs

3.       Vorstellung des Konzeptes auf der Homepage.
V.: Lindner
Termin: laufend nach Vorlage der entsprechenden Texte

4.       Auswertung der weiteren Angebote der Eltern.
V.: Schulvorstand

5.       Koordinierung des Einsatzes durch Schulvorstand
V.: Schulleitung

 

Maßnahme 3: Verpflichtende Einführung eines Mitteilungsbuches/-heftes

Schritte zur Umsetzung:

1.       Alle Schülerinnen und Schüler  – ggf. zunächst nur die unteren Jahrgänge – schaffen ein Mitteilungsbuch an;
Zentrale Beschaffung durch die Schule und Finanzierung über Kopiergeld;
V.: Klassenlehrer
Termin: mit Beginn des Schuljahres 2010/11

2.       In dieses Mitteilungsbuch schreiben Klassen wie Fachlehrer sowohl Lob als auch Tadel ein.

3.       Die Eltern unterschreiben die Mitteilung der Lehrer nach Kenntnisnahme.

4.       Auch die Eltern können so Mitteilungen an den Lehrer machen!

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4.2.2.   Identifikation mit der Schule

 

Ziel:

Die Schülerinnen und Schüler identifizieren sich mit der Schule und dem Schulleben.

Evaluation:

Im Rahmen der nächsten umfassenden internen Evaluation (Fragebogen)

Maßnahme 1: Gestaltung des Schulgebäudes in den Fluren sowie den Klassen- und Fachräumen.

 Schritte zur Umsetzung:

1.       Gestaltung der Schaukästen in den Fluren durch Vorstellung der aktuellen Projekte Seniorenbetreuung, Sport und Konfliktschlichtung.
Verantwortlich: Die jeweiligen Projektleiter (Moeck, Dornfeld, Nauber, Hauptschule, Gerlach) / Schulleiter

2.       Bilder des Kollegiums, sowohl in der Schule (in einer Vitrine), als auch im Internet.
Verantwortlich: Herr Lindner als Webmaster in Zusammenarbeit mit einem Photographen. / Schulleiter

3.       Veränderung der „Verbotsschilder“ in den Eingangsbereichen.
Die Regeln sollen in positiver Form formuliert werden.
V.: Lions Quest-Gruppe und Schülersprecher / Schulleiter

4.       Gestaltung des Flures der Naturwissenschaften
Verantwortlich: Fachschaften der Naturwissenschaften (Physik, Chemie und Biologie) /Schulleiter

5.       Gestaltung des unteren mittleren Flures
V.: Die Konfliktschlichter, das Team der Schülerbibliothek und die Beratungslehrerin

6.       Gestaltung des Flures vor dem Musikraum
Gestaltung Fachschaft Musik (Frau Lindemeier) /Schulleiter

7.       Gestaltung der restlichen Flure:
Verantwortlich: Kunstlehrer /Schulleiter
Termin für Punkte 3-7: Vorlagen konkreter Planungen und erste Umsetzungen bis Ostern

 

Maßnahme 2: Erfolgserlebnisse auch für Schülerinnen und Schüler außerhalb der Musikklassen.

Schritte zur Umsetzung:

1.       Würdigung und Anerkennung von Arbeiten und Aktivitäten von Schülerinnen und Schülern: Würdigung auf einer gemeinsamen Veranstaltung durch den Schulleiter in der letzten Stunde vor den Frühjahrs-, Sommer-, Herbst- und Weihnachtsferien. Dabei Aufteilung in die Gruppen 5-7 und 8-10, um praktische Durchführung in der Aula und angemessene Gestaltungsformen zu ermöglichen.
Zum Beispiel Seniorenbetreuung, Sport, Konfliktschlichtung, besondere Leistungen (z.B. Jahrgangsbeste).
Verantwortlich: Schulleitung. Die Informationen werden durch die Klassenleitungen oder durch die jeweiligen zugehörigen Projektleitungen übermittelt. Jede Klasse soll eine positive Rückmeldung erhalten.
Termine: Namensnennungen entsprechender Schülerinnen und Schüler bis spätestens zu den Zeugniskonferenzen

2.       Öffentlichkeitsarbeit mit der Dewezet / Radio Aktiv / Sonntagsjournal
Verantwortlich: AG Moeck / Nauber / Schulleitung Zu bestimmten Veranstaltungen wird eine Pressemitteilung erstellt.

  

Maßnahme 3:Identifikation mit dem Schulleben.

Schritte zur Umsetzung:

1.       Wilhelm-Raabe-Geburtstagsfest (Schul- und Begrüßungsfest zu Beginn eines Schuljahres um den Termin 8. Sept.)
V.: Lindner / Klassenleitungen
Termin: Dienstbesprechung am 09.03.2009

2.       Patenschaften von älteren Schülerinnen und Schülern für jüngere Schülerinnen und Schüler.
Jeder Schülerin und jedem Schüler aus dem Jahrgang 5 wird eine Schülerin oder ein Schüler aus dem Schuljahrgang 8 als Pate zur Seite gestellt.
V.: Klassenleitung des Jahrgangs 7/8
Termin: praktische Umsetzung ab Schuljahr 2010/11


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  Wilhelm Raabe Schule Hameln
  Jahrgänge 1-6:       Königstraße 71  -  Tel. 05151 958131  -  FAX: 05151/95 81 34  -  E-Mail: ghs8@hameln.de
  Jahrgänge 7-10:     Lohstraße 9   -  Tel. 05151/202 13 45  -  FAX: 05151/92 45 57  -  E-Mail: wrs@hameln.de