Personalentwicklung

Wilhelm-Raabe-Schule - Gemeinsam für morgen lernen!

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Letzte Aktualisierung am:

18.05.2015 12:15

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Personalentwicklungskonzept

(Überarbeitungsstand: Sept 2010)

Schule ist stärker als andere Institutionen eine auf Personen bezogene und von Perso­nen getragene Organisation, die einen öffentlichen Erziehungs- und Bildungsauf­trag zu erfüllen hat. Die Motivation, Kompe­tenz und Professionalität der Lehrkräfte sowie deren Kooperationsbereitschaft und -fähigkeit beeinflussen die Qualität der ent­sprechenden Lern- und Lehrprozesse entschei­dend. Dies gilt auch für ihr Zusammenwirken mit Schülerinnen, Schülern, Eltern, Betrieben und weiteren Partnern.  Systematische Personal­entwicklung ist deshalb von zentraler Bedeu­tung für Erfolg und Wirksamkeit der Schule.

Personalentwicklung ist also ein Schlüsselfaktor für die Schulqualität. Daher stellt die Personalentwicklung auch einen zentralen Qualitätsbereich im niedersächsischen „Orientierungsrahmen Schulqualität“ dar.

Im Folgenden wird daher der „Orientierungsrahmen Schulqualität, Teilbereich 5 – Personalentwicklung“ mit seinen unterschiedlichen Qualitätsmerkmalen aufgeführt und unter „Ziele der Schule“ sowie „Realisierung/Überprüfung“ werden diese konkret auf die Wilhelm-Raabe-Schule bezogen.

1. Personalentwicklung

Die Personalentwicklung ist strate­gisch auf Ziele und Anforderungen der Schule und ihrer Entwicklung ausgerichtet. Sie ist das Ergebnis eines Ausgleichs zwischen persön­lichen Interessen sowie fachlichen und schulischen Anforderungen.

Bezug

Qualitätsmerkmale

Ziele der Schule

Realisierung / Überprüfung

5.1.1.

Übereinstimmung von Leitbild, Schulprogramm und Personalentwicklung

Die Schule bemüht sich um die Verknüpfung von Organisations-, Aufgaben- und Personalentwicklung.

In Schulentwicklung und Schulprogramm wird besonders auf die Berufsorientierung Wert gelegt.

Es werden – soweit durch Schulstellen möglich – nur Lehrkräfte eingestellt, die zur Arbeit in der WRS bereit sind.

Die Lehrkräfte sind bereit, in verschiedenen Aufgabenbereichen der Schule und am Schulleben aktiv mitzuwirken und über den Unterricht hinaus die Schule zu gestalten.

Geeignete und interessierte Lehrkräfte werden über die Aufgabe von Fachkonferenzen und anderen schulischen Aufgaben an die Mitarbeit in der Schulleitung herangeführt.

Lehrkräfte mit besonderen für die Schulentwicklung nützlichen Interessen und Kompetenzen werden verstärkt eingebunden und unterstützt.

5.1.2.

Wertschätzung der Lehrkräfte und Unterstützung ihrer Ent­­wicklungs­mög­lich­kei­ten in der Schu­­le

Die Schulleitung ver­mittelt den Lehrkräf­ten ein Gefühl der Wertschätzung.

Über die Schulentwicklung und besondere Leistungen wird in Dienstbesprechungen gesprochen; dabei werden besondere Leistungen hervorgehoben.

Im Rahmen der Evaluation werden Mitarbeiterbefragungen u. a. zur Zufriedenheit des Kollegiums durchgeführt und ausgewertet.

5.1.3.

Personalauswahl und
Personaleinsatz

Es werden nur Lehrkräfte eingestellt, die zur Arbeit in der WRS bereit sind.

Fachfremd eingesetzte Lehrkräfte werden begleitend qualifiziert und beraten.

Lehrkräfte, die sich in Feuerwehrverträgen an der Schule besonders bewähren, sollen vorrangig bei der Einstellung berücksichtigt werden.

 

Der fachfremde Einsatz wird von den FKL und von erfahrenen Lehrkräften begleitet.

Im Zusammenhang mit Gesprächen zu Unterrichtsbesuchen durch die SL wird auch über den Unterrichtseinsatz und die Übernahme schulischer Funktionen beraten.

5.1.4

 

Einführung neuer Lehrkräfte sowie neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Schule hat ein Konzept zur Einführung neuer Lehrkräfte oder neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

 

Die Schule hat dazu ein Konzept ausgearbeitet und setzt dieses um.

Berufsanfänger werden regelmäßig auf entsprechende Fortbildungen hingewiesen und zur Teilnahme ermuntert.

2. Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen

  Das berufliche Selbstverständnis und die Kompetenzen der Bediensteten werden wahrgenommen, reflektiert und weiterentwickelt.

Bezug

Qualitätsmerkmale

Ziele der Schule

Realisierung / Überprüfung

5.2.1

Fortbildungsschwerpunkte der Schule

Die Schule unterstützt die Fortbildung aller Beschäftigten.

Die Notwendigkeit von Fortbildungen zur Weiterentwicklung der Professionalität wird immer wieder in Dienstbesprechungen und Konferenzen thematisiert.

Die Verbesserung der Unterrichtsqualität soll besonders im Mittelpunkt der Fortbildung stehen.

Lehrkräfte werden im Rahmen dienstlicher Erfordernisse vom Unterricht freigestellt, um Fortbildungen besuchen zu können.

Die Schule hat eine Prioritätenliste zum Besuch von Fortbildungen. Danach werden Fortbildungen zur Verbesserung der Unterrichtsqualität und des Schullebens besonders gefördert.

Ein schuleigenes Fortbildungskonzept unter Berücksichtigung des Schulprogramms liegt vor und wird beachtet.

Die Schule organisiert und fördert wechselseitige Unterrichtshospitationen.

5.2.2

Fortbildungsschwerpunkte der einzelnen Lehrkräfte

 

Die einzel­nen Lehrkräfte bzw. Mitarbeiter­innen und Mitarbeiter qualifizieren sich gezielt weiter.

Die Fortbildungen einzelner Lehrkräfte bzw. Mitarbeiterinnen und Mitar­beiter werden zur Weiterentwicklung der Schule genutzt.

Die Lehrkräfte führen individuelle Fortbildungspläne und benennen darin Fortbildungsschwerpunkte.

 

Die Lehrkräfte berichten in Fachkonferenzen oder schriftlich über die Ergebnisse von Fortbildungsmaßnahmen, wenn dies im Interesse weiterer Lehrkräfte liegt.

5.2.3

Fortbildungsschwerpunkte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Die Mitarbeiter­innen und Mitarbeiter nutzen Weiterbildungsangebote des Schulträgers.

Die Fortbildungen führen zu einer Verbesserung der Schulqualität.

Die Schulsekretärinnen nehmen nach Bedarf an Lehrgängen zur Budgetierung und zur Einführung neuer Software teil.

Der Hausmeister nimmt Fortbildungen des Schulträgers wahr.

 

3. Lehrerkooperation

Die Lehrerkooperation (Verbesse­rung der Arbeits- und Kommunika­tionskultur und Teamarbeit) in der Schule wird angeregt und weiter entwickelt.

Bezug

Qualitätsmerkmale

Ziele der Schule

Realisierung / Überprüfung

5.3.1

Informationsfluss 

Die Schulleitung sorgt für einen effektiven Informationsfluss und Informationsaustausch

 

 

Die Schule verfügt über eine Homepage, die regelmäßig gepflegt wird.

 

Die Schulöffentlichkeit und das Kollegium werden regelmäßig über Schulinfos, Mails, in Dienstbesprechungen und Konferenzen über wesentlichen Neuigkeiten, Ereignisse, Entwicklungen  und Probleme in Kenntnis gesetzt.

Die Schule nutzt ein eigenes E-Mail System (live@edu) als Möglichkeit zur schulinternen Kommunikation.

Auf der Homepage kann man sich über wesentliche Bereiche der Schule informieren.

Auf der Homepage wird auch das Schulleben dargestellt.

5.3.2

Teamarbeit

 

Die Schule bemüht sich um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller an der Schule Beschäftigten.

Die Lehrkräfte gehen kollegial miteinander um.

Konflikte sollen professionell und fair gelöst werden.

Die Lehrkräfte behandeln innerschulische Konflikte vertraulich.

Es finden regelmäßige Besprechungen auf verschiedenen Ebenen statt:

  • Dienstbesprechungen
  • Fachkonferenzen
  • Klassenteambesprechungen

 

  • Auswahl und Einarbeitung neuer Lehrkräfte

1.     Einsatz neuer Lehrkräfte

·       Die Schulleitung bemüht sich bei der Einstellung neuer Lehrkräfte darum, möglichst Einstellungen auf eine Schulstelle zu erhalten, um

o   zielgerichtet den Bedarf in den Unterrichtsfächern abzudecken.

o   die besonderen Qualifikationen der Bewerber kennenzulernen.

o   Lehrer für die Schule einstellen zu können,

§  die das pädagogische Profil der Schule bereichern und ergänzen.

§  die ins Team der Wilhelm-Raabe-Schule passen.

§  die bereit sind, sich längerfristig für die Arbeit an unserer Realschule zu engagieren.

§  die den Aspekt Berufsorientierung fördern.

§  die bereit sind, sich auf die besonderen Arbeitsbedingungen unserer Realschule (als Halbtagsschule in schwierigem Umfeld) einzulassen.

·       Die neuen Lehrkräfte werden in ausführlichen Gesprächen mit der spezifischen Struktur der Arbeit an Wilhelm-Raabe-Schule vertraut gemacht.
Dabei werden insbesondere folgende Punkte angesprochen:

o   Geschichte der Schule

o   Hinweise zur Zusammensetzung der Schülerschaft

o   besondere Schwerpunkte der Arbeit - Schulprogramm

o   Aspekte der Schulordnung und des Umgangs mit den Schülern

o   Aufsichtsprobleme

o   Nutzung schulischer Ressourcen – Fachräume, Medieneinsatz usw.

o   Struktur des Kollegiums und Zusammenarbeit im Kollegium

o   spezifische Organisationsformen

o   Erwartungen an neue Lehrkräfte

o   Hilfs- und Unterstützungsangebote

o   Hinweise zur Vertretungsplanregelung

o   Hinweise zu Beurlaubungen und Erkrankungen

o   ggf. Hinweise auf Unterrichtsbesuche

·       Die neuen Lehrkräfte werden mit den Räumlichkeiten der Schule vertraut gemacht und erhalten die notwendigen Unterlagen und die notwendige Ausrüstung

o   Schlüssel für Klassenräume und die entsprechenden Fachräume

o   Lehrerfach

o   Arbeitspläne der jeweiligen Fächer

o   soweit vorhanden: Lehrbücher

o   Sammlung wichtiger Konzepte

o   Hinweise auf Schul-Homepage

o   Begrüßungszeitung der Schule

o   Schulbuchlisten

·       Die neuen Lehrkräfte führen Beratungsgespräche mit

o   dem Personalrat der Schule,

o   den zuständigen Fachkonferenzleitern,

o   den Betreuern der Fachräume,

o   dem EDV-Fachkollegen,

o   den Betreuern der Mediensammlung

o   dem Hausmeister und dem Sekretariat.

·       Die neuen Lehrkräfte werden zunächst nur in wenigen Jahrgängen und in wenigen Lerngruppen eingesetzt und zwar so, dass

o   sie in mehreren Klassen einer Jahrgangsstufe das gleiche Fach unterrichten können,

o   sie im Jahrgang mit erfahrenen Lehrkräften zusammenarbeiten können,

o   sie möglichst als Klassenlehrer/in eingesetzt sind, falls dies umsetzbar und gewünscht ist.

o   ihre Einsatzwünsche möglichst berücksichtigt werden.

o   die Anzahl der zu unterrichtenden Fächer und Lerngruppen nicht zu groß ist.

·       Die neuen Lehrkräfte werden im Unterricht besucht. Anschließend wird ein Gespräch geführt und die Erfahrungen und Entwicklungen der letzten Monate werden besprochen.

1.     Einsatz von Lehrkräfte, die bereits mit größerer Erfahrung neu an die Wilhelm-Raabe-Schule kommen

·       Die Einsatzwünsche werden besprochen und in der Regel auch berücksichtigt.

·       Die Lehrkräfte werden ermuntert, ggf. auch fachfremd zu unterrichten, damit sie in ihrer Klasse möglichst viele Fächer unterrichten können.

·       Lehrkräfte mit Hauptfächern werden bevorzugt als Klassenlehrer eingesetzt.

2.     Funktionsstellen

·       Die Lehrkräfte werden ermuntert, Fachkonferenzleitungen zu übernehmen.

·       Eine Lehrkraft soll möglichst nicht mehrere Fachkonferenzen übernehmen.

·       Neue Fachkonferenzleiter werden bei Bedarf beraten.

·       Die Aufgabenbereiche werden besprochen – ggf. Sammlung, Etatverantwortlichkeit, Verantwortung für schuleigene Arbeitspläne.

3.     Versetzungen und Abordnungen

·       Bei Versetzungen und Abordnungen haben Aspekte der Fachversorgung der Schule und der Klassenleitungen besondere Priorität.

·       Besondere Bedeutung hat auch die Übernahme von Funktionsstellen und besonderen Ämtern in der Schule.

4.     Lehreranwärter/innen

·       Die Wilhelm-Raabe-Schule befürwortet den Einsatz von Lehreranwärter/innen, um den Kontakt zum Ausbildungsseminar und Anschluss an aktuelle didaktische Trends zu halten.

o   Hier kann die Wilhelm-Raabe-Schule auf eine insgesamt sehr erfolgreiche Arbeit zurückblicken. In den letzten Jahren seit etwa 2003 waren fast ständig Anwärter/innen an der Schule und haben zum überwiegenden Teil gute bis hervorragende Abschlüsse erzielt.

o   Die Wilhelm-Raabe-Schule unterstützt aufgrund ihres besonderen Einzugsbereiches nachdrücklich die Tendenz, mehr Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund auszubilden und einzustellen.
Wenn sich vom Personalangebot und dem Fächerbedarf die Möglichkeit bietet, Anwärter/innen aus diesem Personenkreis an die Schule zu ziehen, so ist dies ein vorrangiges Auswahlmerkmal. (Umsetzung erstmalig ab 01.08.2010 mit Frau Gecer.)
Die Schule erwartet sich davon Hilfen bei der professionellen  Zusammenarbeit mit den Elternhäusern und Institutionen sowie natürlich auch den Schülerinnen und Schülern selbst.

·       Lehreranwärter/innen werden so weit als möglich organisatorisch unterstützt, so dass sie sich auf ihre Ausbildung konzentrieren können.
Die Schulleitung bemüht sich, die entstehenden Belastungen der Klassen durch z.B. häufigere Lehrerwechsel mit dem Einsatz erfahrener Lehrkräfte in den betroffenen Klassen möglichst gering zu halten.

 

 

Checkliste für Lehrerinnen und Lehrer, die neu an die Schule kommen

 Name: _____________________________________________________________

Dienstantritt am:______________________________________________________

Zuständige Fachkonferenzleitungen: ______________________________________

___________________________________________________________________

 Vor Dienstantritt:

Aktion

durch:

 

Personalbogen

Sekretariat

 

Vereidigung / Gelöbnis

Schulleitung

 

Dienstantrittsmeldung

Sekretariat

 

Einführendes Gespräch Schulleiter (siehe Inhalte oben!)

Schulleitung

 

Einführendes Gespräch Stundenplaner
(Einsatzplan, Stundenplan, Vertretung und Krankmeldung, Aufsicht etc.)

Konrektor

 

Stundenplan

Konrektor

 

Führung durch das Gebäude

Schulleitung

 

Schlüssel / Zugangsmöglichkeiten / Öffnungszeiten

Sekretariat

 

Lehrerfach

Sekretariat

 

Begrüßungszeitung

Schulleitung

 

Schulbuchlisten

Sekretariat

 

Sammlung wichtiger Erlasse / Konzepte / Beschlüsse

Schulleitung

 

Arbeitspläne der Fächer

Fachkonferenzleitung

 

Lehrbücher / Lehrerbände

Fachkonferenzleitung

 

Vorstellung im Lehrerzimmer:

Schulleitung

 

In den ersten Tagen:

Aktion

durch:

 

Gespräch mit Personalrat 

Personalrat

 

Gespräch mit Fachkonferenzleitung Fach 1

Fachkonferenzleitung

 

Gespräch mit Fachkonferenzleitung Fach 2

Fachkonferenzleitung

 

ggf. Gespräch mit Fachkonferenzleitung Fach 3

Fachkonferenzleitung

 

Gespräch mit EDV-Leitung

Konrektor

 

Gespräch mit dem Beauftragten für den Medienraum

Medienwart

 

Gespräch mit Sekretärin

Sekretariat

 

Gespräch mit Hausmeister

Hausmeister

 

Gespräch mit Beratungslehrerin

Beratungslehrerin

 

Hinweis auf Supervisionsangebote

Supervisionsgruppe

 

Im ersten Halbjahr / Schuljahr:

Aktion

durch:

 

1. Unterrichtsbesuch durch Schulleitung

Schulleitung 

 

2. Unterrichtsbesuch durch Schulleitung

Schulleitung 

 

ggf. 3. Unterrichtsbesuch durch Schulleitung

Schulleitung 

 

Gespräch über erste Erfahrungen

Schulleitung

 

Gespräch über erste Erfahrungen

Personalrat

 

 

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