Informatik

Wilhelm-Raabe-Schule - Gemeinsam für morgen lernen!

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Letzte Aktualisierung am:

28.10.2018 16:35

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Informatik und moderne Technologien

Unsere PC-Ausstattung - im Überblick:

Lohstraße:
20 bzw. 24 vernetzte PCs mit schnellem Internetzugang und Druckmöglichkeit im Raum 110 und 109
(Software Windows 7/10 und Office 2010/2016)
(alle Rechner eingeschränkt durch Filtersoftware (TIME FOR KIDS) und kontrolliert vom jeweiligen Lehrerrechner)

ausreichend Laptops für Beamerbetrieb in den Klassen; LAN in allen Klassenräumen;

3 Active Boards in den Naturwissenschaften;

Königstraße:
24 vernetzte PCs mit schnellem Internetzugang und Druckmöglichkeit im PC-Raum
(alle Rechner eingeschränkt durch Filtersoftware (TIME FOR KIDS) und kontrolliert vom jeweiligen Lehrerrechner)
Alle Klassenräume mit eigenem PC mit Vernetzung und Internetzugang;

Einordnung:

„Informatik“, „IT“, „Computer“, „Moderne Technologien“ – es gibt die verschiedensten Bezeichnungen für diesen Bereich des Lernens, der uns allen heute so zentral und bedeutsam erscheint. Dennoch ist „Informatik“ – für diesen Begriff haben wir uns an der Wilhelm-Raabe-Schule entschieden – kein eigenständiges Unterrichtsfach in der Stundentafel. Es gehört zum „Wahlpflichtbereich“ – kann also als anspruchsvoller „WPK“ von den Schülerinnen und Schülern gezielt angewählt oder aber auch vermieden werden. Zusätzlich jedoch sind Basiskenntnisse im Umgang mit dem PC zentraler Bestandteil des Methodentrainings und haben dadurch eine grundlegende, aber letztlich auch dienende Funktion für die klassischen Schulfächer und die übergeordneten Kompetenzen, die Schüler an der Realschule lernen sollen.

Lernziele der WPKs „Informatik“

Wenn Informatik für möglichst viele oder alle Schülerinnen und Schüler unserer Schule bedeutsam sein und den erheblichen Zeit- und Ressourcenaufwand rechtfertigen soll, kann es dabei nicht, wie früher oft, um „Basteln und Programmieren“ gehen. Dies wird letztlich nur für eine Minderheit von Interesse sein und im Zweifelsfall kennen sich die Schüler besser aus als die unterrichtenden Lehrkräfte. Stattdessen müssen diejenigen Anwendungen im Mittelpunkt stehen, mit denen eigentlich alle Schüler nach der Schule beruflich wie privat immer wieder zu tun haben werden und deren angemessene Beherrschung inzwischen als Kulturtechnik vorausgesetzt wird. Daher konzentriert sich die Arbeit in den Informatik-WPKs fast ausschließlich auf den Umgang mit aktuellen Büro-Programmen, also auf Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbanken und Präsentationen. Darüber hinaus geht es um die sichere und zielgerichtete Nutzung des Internets sowie um Grundkenntnisse der Organisation von Daten auf einem PC oder in einem Netzwerk.

Lernziele „Informatik“ im Methodentraining

Im Bereich des Methodentrainings stehen drei Aspekte im Vordergrund:

  •    Der Umgang mit Textprogrammen, um lesbare und ansprechend formatierte Schriftstücke jeder Art zu erstellen;

  •    Die Nutzung von Präsentationsprogrammen, um Lernergebnisse oder Informationen anschaulich für die Weitergabe aufzubereiten;

  •    Die Anwendung von Tabellenkalkulationsprogrammen, um Daten abzuspeichern und aufzubereiten.

  •    Der sichere Umgang mit dem Internet zur Informationsbeschaffung.

Diese drei Ziele sollen im Sinne eines Spiralcurriculums spätestens ab Klasse 7 in der regelmäßigen Arbeit in allen (Sach-)Fächern angestrebt werden. Schülerinnen und Schüler werden ermutigt, Arbeitsergebnisse auf elektronischem Wege zu erstellen und zu präsentieren (Beamer).

Stoffplanung für das Fach Informatik

Ein Informatik-WPK findet einmal wöchentlich 2-stündig statt. Bei angemessener Gruppengröße – jeder Schüler hat einen eigenen Rechner zur Verfügung – kommt man bei 38 Unterrichtswochen auf maximal 76 Stunden; realistischerweise – Krankheiten, Klassenunternehmungen, sonstige Ausfälle – sollte man eher von etwa 65 Stunden praktischer Arbeit am Gerät ausgehen.

Zusätzlich empfiehlt die Fachkonferenz, unter dem Aspekt des „gender main­streaming“ gelegentlich geschlechtshomogene Gruppen zu bilden zur Förderung der Mädchen im Bereich der neuen Technologien. Mädchen sollten explizit aufgefordert werden, sich für Informatik WPKs zu interessieren.

Unter den genannten Prämissen sind inhaltlich nur einige Schwerpunkte zu realisieren:

1.      Einführung in die Arbeit in einem vernetzten Computerraum: (ca 6 Stunden; teilweise im Verlauf des Lehrgangs)

a)  Aufbau und Arbeitsweise eines Intranets

b)  Einführung in das Betriebssystem der Workstation und ansatzweise Einführung in die Dateistruktur und Rechteverwaltung in einem Server-Client-Intranet

c)   Zugang zum Internet und dabei zu beachtende technische, juristische und Sicherheitsaspekte.

2.      Einführung in die Arbeit mit modernen Textprogrammen:
(ca. 40 Stunden; teilweise erst nach Einführung in Excel für Serienbriefe und Datenbankanknüpfung)
Ziel ist die sichere Verwendung von Word zur Erstellung angemessen formatierter Textsorten wie Briefe, Poster, Mappenblätter, Präsentation von Ergebnissen, ...

a)     Der WORD – Bildschirm

b)     WORD richtig installieren und einstellen; AutoFormat beeinflussen können

c)      Sich im Text bewegen

                                                              i.      Den Cursor mit der Tastatur bewegen

                                                            ii.      Den Cursor mit der Maus bewegen

d)     Texteingaben löschen – beide Verfahren (Rücktaste und Entf-Taste)

e)     Text markieren

                                                              i.      Text markieren mit der Tastatur

                                                            ii.      Text markieren mit der Maus

f)     Zeichenformatierung

g)     Sprache

                                                              i.      Rechtschreibung / Rechtschreibüberprüfung

                                                            ii.      Silbentrennung / eventuell Installation über normal.dotx

                                                          iii.      Fremdsprachen

h)     Dateien speichern

                                                              i.      Dateien, Ordner, Unterverzeichnisse: die Organisation des PC

                                                            ii.      Unterverzeichnisse einrichten

                                                          iii.      „Speichern unter“ und Sicherungskopien auf tragbaren Datenträgern

i)       Dateien auf dem Rechner finden und öffnen

j)       Drucken und Seiteneinrichtung; Kopf- und Fußzeilen

k)      Absatzformatierung

                                                              i.      Einzüge, Abstände, Zeilenabstände

l)       Absatzformate übertragen, speichern und wieder verwenden

                                                              i.      Vorhandene Formatvorlagen verwenden

                                                            ii.      Eigene Formatvorlagen entwickeln, abspeichern und anwenden

m)    Tabstopps

                                                              i.      Arbeiten mit dem Lineal

                                                            ii.      Selbst definierte Tabstopps und Tabstopps mit Füllzeichen

n)     Nummerierungen und Aufzählungszeichen

o)     Tabellen

                                                              i.      Größe der Zeilen und Spalten festlegen

                                                            ii.      Zeilen und Spalten einfügen / Zeilen und Spalten entfernen

                                                          iii.      Tabellen gestalten

p)     Rahmen und Schattierungen – speziell auch in Tabellen

q)     Letzte Aktion wiederholen oder rückgängig machen

r)      Text in Spalten anordnen

s)      Grafiken

                                                              i.      Grafiken importieren, anpassen und beschneiden

                                                            ii.      Grafiken platzieren und Umbruch festlegen

                                                          iii.      Definierte Freiräume auf dem Blatt schaffen

                                                           iv.      Text in Textfeldern frei platzieren

                                                             v.      Grafiken selbst erstellen und beschriften

t)       Weitere Gestaltungsprogramme: Formeleditor, „WordArt“, Sonderzeichen

u)      Textbausteine und Autokorrektur

v)      Serienbriefe

w)     Dokumentvorlagen und Dokumente

Wie weit und in welcher Reihenfolge die einzelnen Themen der Textverarbeitung angesprochen werden, muss von der Lerngruppe, den Vorkenntnissen und Interessen der Schülerinnen und Schüler abhängig gemacht werden.

3.      Einführung in moderne Tabellenkalkulation (auch als Datenbankersatz)

(ca 20 Stunden plus die Zeit für Serienbriefe mit Excel als Datenbank)

a.      Aufbau und Funktionsweise eines Tabellenblatts

b.      Eingabe von Daten und Auto-Ausfüll-Optionen

c.       Eingeben und Anwenden einfacher Formeln (Summen, Mittelwerte etc.)

d.      Herstellen von Bezügen; weiteres Auswerten errechneter Ergebnisse; praktische Anwendungen: Zinsberechnung; Buchhaltung; etc.

e.      Eingeben und Anwenden komplexerer Formeln (Wenn-Dann, Summe-wenn etc.)

f.        Nutzung von Excel als Datenbankprogramm zur Steuerung von Serienbriefen in Word

4.      Recherchen im Internet (ca. 10 Stunden möglichst in Verbindung mit der Arbeit in Word  à Beschaffung von Textmaterial, das nachher formatiert und aufbereitet wird.)

a)     Verwendung von Suchmaschinen

b)     Sichten und Auswählen von Ergebnissen

c)      Weitergabe an Textprogramme und dortige Formatierung à speziell: Auflösung von Tabellen

d)     Übernehmen von Bildern und Fotos aus dem Internet

e)     Datenschutz und Umgang mit privaten Informationen; Urheberrecht;

5.      Präsentationsprogramme / Internet

a)     Verwendungsorientierte Einführung in Powerpoint – Erstellung einiger Folien zu einem aktuellen Unterrichtsthema                

Oder:

b)     Erstellung einer Homepage mit Frontpage oder HTML-Editoren

                                                              i.      Grundlegende Techniken

                                                            ii.      Veröffentlichung

                                                          iii.      Juristische und datenschutzrechtliche Aspekte

 Leistungsmessung:

Die Schwerpunkte der Leistungsmessung liegen im Bereich der fachspezifischen Leistungen, an denen sich ein Lernfortschritt am ehesten ablesen lässt.

Fachspezifische Leistungen:

·      Umsetzen konkreter Arbeitsaufträge am Rechner – auch als gemeinsamer Test – wie z.B.:

o   Formatierung eines längeren, unformatierten Textes unter Berücksichtigung des Einsatzzwecks – Mappenblatt, Flyer, Plakat, Gliederung etc.

o   Lösung komplexerer Arbeitsaufträge – Serienbrief (Word), Notenverwaltung (Excel), etc.

o   Erstellen einer Homepage

·      Dokumentation der Lernergebnisse in schriftlicher Form als Fachmappe; dabei ist es wichtig, die Ergebnisse jeweils direkt am Tage der Erstellung abzuzeichnen, um den Grad des Lernerfolgs nach jeder Stunde dokumentieren zu können und um nicht am Ende eines Lehrgangs eine möglicherweise mit fremder Hilfe erstellte Mappe zu erhalten.

·      Präsentation von Lernergebnissen mit den Mitteln der erlernten Techniken; Wandzeitungen, Folien, Homepages, etc.

Schriftliche Leistungen:

·      Pro Halbjahr 1-2 Kurztests, in denen nachzuweisen ist, dass man die gelernten Techniken beherrscht und aufgabenorientiert anwenden kann. Benotet wird das Ergebnis (Datei), nicht das schriftliche Berichten darüber.

Mündliche Leistungen:

·      Qualität und Quantität der mündlichen Mitarbeit bei der Erarbeitung des Lernstoffs im Kurs; diese mündliche Mitarbeit wird häufig lediglich in Schüler – Lehrer - Gesprächen in Erscheinung treten und dort bewertet werden müssen.

·      Fähigkeit, einen anderen anzuleiten, bestimmte Arbeiten mit dem Rechner zu erledigen, ohne ihm die Arbeit manuell abzunehmen. Dies kann konkret unter fester Aufgabenstellung abgetestet werden.

·      Fähigkeit, Verfahren und Techniken allgemein verständlich zu erläutern.

 In die Gesamtnote sollen einfließen

·      Die fachspezifischen Leistungen zu 70%

·      Die schriftlichen Leistungen zu 15 %

·      Die mündlichen Leistungen zu 15 %

 Die vorliegende Stoffplanung wurde von der Fachkonferenz Informatik im August 2009 beschlossen.

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  Wilhelm Raabe Schule Hameln
  Jahrgänge 1-6:       Königstraße 71  -     Tel. 05151 958131        FAX: 05151/95 81 34      E-Mail: wrs@hameln.de
  Jahrgänge 7-10:     Lohstraße 9   -          Tel. 05151/202 13 45    FAX: 05151/92 45 57      E-Mail: wrs@hameln.de