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Letzte Aktualisierung am:

20.11.2018 09:21

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Vergabe der „Kopfnoten“ zum Arbeits- und Sozialverhalten
und ihre
Dokumentation im Zeugnis

Lehrerinnen und Lehrer müssen bei der Vergabe der „Kopfnoten“ beachten, den berechtigten Ansprüchen der Schülerinnen und Schüler und ihrer Eltern sowie der zukünftigen Arbeitgeber an Gerechtigkeit, Transparenz und Aussagekraft gerecht zu werden.
Aus diesem Grund wurde nach einem handhabbaren Verfahren gesucht, das Arbeits- und Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler realistisch, nachvollziehbar und erlasskonform zu beschreiben und regelgerecht zu dokumentieren.

In der WRS orientieren sich die Kopfnoten an Verhaltensbeschreibungen.
Man schaut dann, wie der einzelne Schüler den dort beschriebenen Verhaltensweisen ähnelt und weist ihm daraufhin eine der Stufen zu.

Die Stufen lauten:

  •      1. Verdient besondere Anerkennung
    wenn das Verhalten den Erwartungen in besonderem Maße entspricht und Gesichtspunkte hervorragen;
  •      2. Entspricht den Erwartungen in vollem Umfang
    wenn das Verhalten den Erwartungen voll und uneingeschränkt entspricht;
  •      3. Entspricht den Erwartungen
    diese Bewertung soll erteilt werden, wenn das Verhalten den Erwartungen im Allgemeinen entspricht;
  •      4. Entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen
    wenn das Verhalten den Erwartungen im Ganzen noch entspricht;
  •      5. Entspricht nicht den Erwartungen
    wenn das Verhalten den Erwartungen nicht oder ganz überwiegend nicht entspricht und eine Verhaltensänderung in absehbarer Zeit nicht zu erwarten ist;

Dieses sind die Erwartungen, die wir an Schüler haben:

1. Arbeitsverhalten

A

Engagiert sich in besonderem Maße im Unterricht.

Erledigt Arbeiten mit besonderer Sorgfalt und großem Einsatz.

(als Erweiterung, wenn die Kriterien von (2) erfüllt sind;
Vergabe aber nicht von Schulleistungen – mündlicher Mitarbeit – abhängig machen!)

B

Erscheint pünktlich zum Unterricht.

Arbeitet durchweg im Unterricht mit und erledigt Arbeitsaufträge zügig und sorgfältig.

Hat das Arbeitsmaterial vollständig und in ordentlicher Form dabei und erledigt regelmäßig und sorgfältig die Hausaufgaben.

(Alle Punkte treffen weitestgehend zu.)

C

Ist in aller Regel pünktlich im Unterricht.

Erledigt in aller Regel die Hausaufgaben sorgfältig.

Das Arbeitsmaterial ist im Großen und Ganzen vollständig im Unterricht vorhanden.

Arbeitet im Allgemeinen im Unterricht mit und erledigt Arbeitsaufträge.

(alle Punkte treffen weitestgehend zu)

D

1.     Ist häufiger unpünktlich.

2.     Bleibt hin und wieder unentschuldigt dem Unterricht fern.

3.     Es sind häufiger keine oder unvollständige Hausaufgaben vorhanden.

4.     Das Arbeitsmaterial ist häufiger unvollständig bzw. wird häufiger nicht mitgeführt.

5.     Arbeitet häufiger nicht im Unterricht mit.

6.     Erledigt des Öfteren Arbeitsaufträge nur unzuverlässig bzw. oberflächlich.

7.     Zeigt wenig Lernbereitschaft.

8.     Zeigt wenig Ausdauer.

9.     Arbeitet in Gruppen häufiger nicht konstruktiv mit.

(nicht alle Punkte müssen zutreffen)

E

1.     Bleibt dem Unterricht unentschuldigt fern.

2.     Arbeitet im Unterricht selten oder gar nicht mit und erledigt Arbeitsaufträge so gut wie nie.

3.     Hausaufgaben werden fast nie erledigt.

4.     Das Arbeitsmaterial wird so gut wie nie mitgeführt oder ist gar nicht vorhanden.

5.     Zeigt kaum Lernbereitschaft; ist desinteressiert und passiv.

6.     Beteiligt sich nicht an Gruppenarbeiten oder stört diese sogar.
 

(nicht alle Punkte müssen zutreffen) 

2. Sozialverhalten

A

Setzt sich in besonderem Maße fördernd für die Schule, die Klassengemeinschaft oder für einzelne Mitschüler ein.

(als Erweiterung, wenn die Kriterien von (2) erfüllt sind)

B

Hält sich stets an Regeln.

Verhält sich Lehrern, Mitschülern und anderen Personen gegenüber höflich und der jeweiligen Situation angemessen.

Kann mit Kritik umgehen.

Ist hilfsbereit, tolerant, ehrlich und bereit mit anderen zu kooperieren.

Ist rücksichtsvoll und verantwortungsbewusst.

Vertritt eigene Angelegenheiten in angemessener Form. 

(Alle Punkte treffen weitestgehend zu.)

C

Hält sich meistens an Regeln.

Zeigt meistens die in 2 angegebenen Verhaltensweisen.

Stört höchstens ab und zu den Unterricht.

(alle Punkte treffen weitestgehend zu)

D

 1.     Hält sich häufiger nicht an Regeln.

2.     Verletzt häufiger eine der in der Schule gültigen Regeln.

3.     Kann nicht angemessen mit Kritik umgehen.

4.     Verhält sich Lehrern oder Mitschülern gegenüber gelegentlich unangemessen und respektlos.

5.     Stört zuweilen nachhaltig den Unterricht.

6.     Handelt egoistisch; übernimmt wenig bis gar keine Verantwortung für Klassengemeinschaft bzw. Arbeitsgruppe.

(nicht alle Punkte müssen zutreffen)

E

1.     Zeigt gewalttätiges Verhalten.

2.     Beteiligt sich an Mobbing.

3.     Beteiligt sich an Sachbeschädigungen.

4.     Verletzt ständig und in grober Weise in der Schule geltende Regeln; missachtet bewusst Anweisungen.

5.     Zeigt sehr oft unangemessene Umgangsformen; verhält sich respektlos und intolerant.

6.     Stört ständig und nachhaltig den Unterricht.

7.     Zeigt keine Einsicht in eigenes Fehlverhalten und ist nicht bereit, das Verhalten zu verbessern.

 (nicht alle Punkte müssen zutreffen)

Die so gewonnene Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens wird im Zeugnis jeweils mit einer der 5 Stufen dokumentiert.
Darüber hinaus müssen wir die eher negativen Beschreibungen 4 und 5 noch näher erläutern, damit klar ist, aufgrund welchen beobachteten Verhaltens eine negative Bewertung erteilt wurde.
Deshalb finden sich auf den Zeugnissen konkrete Beschreibungen des aufgetretenen Fehlverhaltens, so wie es oben im Kriterienkatalog formuliert ist.

Beipiele:

  •   Das Arbeitsverhalten entspricht den Erwartungen mit Einschränkungen.
      Max ist häufig unpünktlich und/oder bleibt hin und wieder unentschuldigt dem Unterricht fern. Außerdem arbeitet er häufig nicht im Unterricht  mit und erledigt Arbeitsaufträge nur unzuverlässig bzw. oberflächlich.
  •   Das Sozialverhalten entspricht nicht den Erwartungen
      Susi verletzt in grober Weise in der Schule geltende Regeln und ist nicht bereit das Verhalten zu ändern. Sie zeigt keine Einsicht in eigenes    Fehlverhalten und keine Reue.

Es ist einleuchtend, dass derartige Einträge auf einem Zeugnis, welches für eine Bewerbung vorgelegt wird, nur von Nachteil sein können.
Wir appellieren daher nochmals eindringlich an alle, sich in der Schule so zu verhalten und so anzustrengen, dass auf die Vergabe der Bewertungsstufen 4 und 5 möglichst verzichtet werden kann.

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